Was tun am Wochenende in Hamburg? Fast jeder Weg führt ans Wasser — Alster, Elbe, Hafen, Kanäle. Und wenn das Wetter mal wieder „typisch Hamburg" ist, wird eben drinnen weitergemacht. Beides macht mit den richtigen Leuten deutlich mehr Spaß. Hier entlang.
Kaum eine deutsche Stadt ist so vom Wasser geprägt wie Hamburg. Die 7,4 Kilometer rund um die Außenalster sind die beliebteste Laufstrecke der Stadt — und in der Gruppe läuft sich jede Runde leichter. Am Elbstrand in Övelgönne breitet man abends die Decke aus und zählt die auslaufenden Pötte, rund um die Landungsbrücken und in der Speicherstadt schlendert man durchs alte Hafenherz. Wer es aktiver mag, leiht ein Kanu und paddelt durch die Fleete und Kanäle von Eppendorf. Das Wasser ist Hamburgs großer gemeinsamer Nenner — Treffpunkte gibt es an jeder Uferkante.
Der Hamburger Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter" stimmt, aber wenn es doch mal quer regnet, muss man deswegen nicht zu Hause bleiben. Dann geht es in eine der Boulderhallen in Altona oder Wandsbek, in die Kunsthalle oder ins Miniatur Wunderland, in ein Café in Ottensen oder der Schanze, wo man bei Franzbrötchen und Filterkaffee stundenlang sitzen bleibt. Ein Spieleabend, eine Runde Kicker, ein Kinobesuch — Schietwetter macht das Programm nur gemütlicher, nicht kleiner.
Ein Hamburger Wochenende ist erst komplett mit dem Fischmarkt. Sonntags ab fünf Uhr morgens preisen die Marktschreier in Altona ihre Aale und Blumen an, in der Fischauktionshalle spielt eine Band, und ringsum steht eine bunte Mischung aus Frühaufstehern und Nachtschwärmern. Danach ein Fischbrötchen am Hafen und ein Spaziergang, während die Stadt langsam wach wird — einer dieser Momente, die man am besten nicht allein erlebt. Genau solche spontanen Verabredungen sind auf Sponties schnell gemacht.
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