Was sich machen lässt, wenn das Wochenende leer ist und nichts geplant war.
Die meisten Unternehmungen scheitern nicht am Aufwand, sondern an der Vorstellung, dass sie geplant sein müssten. Dabei braucht das Wenigste eine Vorlaufzeit: eine Runde um einen See, ein Flohmarkt, ein Freibad, ein Café mit Zeitung, ein Spieleabend mit dem, was da ist. Was solche Ideen gemeinsam haben: Sie funktionieren zu zweit genauso wie zu sechst, sie kosten wenig, und sie lassen sich absagen, ohne dass jemand etwas umsonst gebucht hätte.
Der Unterschied zwischen einer Idee und einem Abend ist eine Uhrzeit. „Wir sollten mal“ führt zu nichts, „Samstag um drei am Eingang“ dagegen lässt sich einfach annehmen oder absagen. Wer den Vorschlag macht, nimmt allen anderen die Entscheidung ab — und muss dafür nur in Kauf nehmen, dass manchmal niemand kann. Wer sich anschließen statt selbst planen möchte, sieht unter Aktivitäten entdecken, was in der Nähe ohnehin stattfindet.
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