Wie aus einer einmaligen Verabredung mit der Zeit eine feste Runde wird.
Feste Runden entstehen fast nie durch einen Beschluss, sondern durch Wiederholung, die niemand mehr verhandeln muss. Hilfreich sind ein gleichbleibender Rhythmus, ein Ort, den alle kennen, und die stillschweigende Regel, dass der Termin auch stattfindet, wenn nur drei Leute können. Sobald jedes Mal neu abgestimmt wird, wer wann kann, verliert eine Gruppe innerhalb weniger Wochen ihre Selbstverständlichkeit — und mit ihr die Leichtigkeit, wegen der man überhaupt hingeht.
Zwei Muster wiederholen sich. Das erste: Alles hängt an einer Person, die einlädt, erinnert und organisiert — fällt sie aus, fällt die Runde aus. Das zweite: Die Gruppe wächst schneller, als Vertrautheit entstehen kann, und kippt von einem Kreis, in dem man sich kennt, zu einer Veranstaltung, bei der man teilnimmt. Beides lässt sich früh abfangen, indem man die Organisation verteilt und lieber zwei kleine Runden hat als eine große. Wo sich solche Runden finden lassen, zeigt Aktivitäten entdecken.
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